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Camping-Urlaub – Welche Regelungen musst Du beim Camping beachten?

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Der Sommerurlaub wird bei vielen sehr früh geplant. Nicht immer muss man dafür gleich einen Flug buchen und in ein weiter entferntes Land. Für viele Abenteurer ist ein Camping-Urlaub bei den schönen Sommertagen genau richtig. Zu bedenken ist allerdings, dass Du auch beim Camping einiges beachten musst.

 

Was genau gehört zu einem Camping-Ausflug?

Die Meinungen zum Camping gehen sehr stark auseinander. Einige finden es unvorstellbar in der Natur zu übernachten und andere könnten sich nichts Schöneres vorstellen. Wie ein Campingurlaub ausgeführt wird, hängt auch meistens von den Vorstellungen und Bedürfnissen der Urlauber ab. So kannst Du Dir beispielsweise einen Wohnwagen, aber auch ein Wohnmobil kaufen oder mieten. Mittlerweile sind die meisten Fahrzeuge ausgebauter und geräumiger als man sich vorstellt. Camping mit mehr Komfort und Luxus wird Glamping genannt. Wie Du Deinen Camping-Trip gestaltest, ist Dir überlassen. Beachte, dass Du nicht überall in Deutschland campen kannst und auch nicht überall mit Wohnmobilen fahren darfst. Vor einem solchen Ausflug solltest Du Dich informieren.

 

Wo darfst Du campen?

Sicherlich ist Dir klar, dass Du nicht einfach an einem Parkplatz stehen bleiben kannst und dann Deine Zelte aufbauen solltest. Es lässt sich allerdings nicht pauschal sagen, wo Du campen kannst. Je nach Bundesland und Landesgesetz variieren die Regelungen. Wenn Du bereits das Reiseziel und den Weg dorthin kennst, solltest Du Dir im Voraus einige Campingplätze auf dem Weg heraussuchen. Auf vorgesehenen Campingplätzen ist das Campen erlaubt. In der Regel darfst Du allerdings nicht in Naturschutzgebieten oder auf privaten Grundstücken campen, wenn Du dafür keine Genehmigung hast.

 

Wie findest Du einen Campingplatz?

Auf der Autobahn siehst Du immer wieder große Wohnwagen und Wohnmobile. Besonders Fahrzeuge mit geräumigen Schlafmöglichkeiten nehmen beim Parken viel Raum ein. Wenn dann noch Zelte und möglicherweise Vordächer dazukommen, wird der nötige Campingplatz immer größer. Aus diesem Grund macht eine gute Vorarbeit den Campingausflug umso besser. Nicht nur die passende Route, sondern auch die Campingplätze auf dem Weg sollten dabei besonders unter die Lupe genommen werden. Online und durch die Erfahrungen anderer Camper findest Du die passenden Plätze für Dich. Je nach Auswahlkriterien kannst Du Dich für einen Platz entscheiden. Eine Gebühr für den Aufenthalt am Campingplatz wird in der Regel immer fällig. Dafür gibt es allerdings einige Plätze, bei denen Du bestimmte Vorrichtungen mit nutzen kannst.

 

Was passiert bei Wildcampen?

In der Regel darfst Du nicht in einem Naturschutzgebiet oder auf privaten Grundstücken campen, wenn keine Genehmigung vorliegt. In Landesgesetzen einiger Bundesländer ist das Campen im Wald grundsätzlich untersagt. Bei Wildcampen können nach dem Bußgeldkatalog Geldstrafen angesetzt werden. Nehmen wir hier kurz ein Beispiel aus Bayern. Hast Du Deinen Wohnwagen in einem Naturschutzgebiet geparkt, so kann ein Bußgeld von 50 bis zu 2.500 EUR auf Dich zukommen. Diese Bußgelder variieren ebenfalls je nach Bundesland. Du solltest Dir die jeweiligen Landesgesetze hierfür ansehen.

 

Wo darfst Du Deinen Wohnwagen parken?

Beim Parken ist es zu unterscheiden, ob der Wohnwagen an einem Pkw befestigt ist oder nicht. Ist der Wohnwagen wie ein Anhänger befestigt, so kannst Du da parken, wo Du auch mit einem Anhänger parken darfst. Für abgekoppelte Wohnwagen gilt allerdings eine andere Regelung. Hier muss der §12 Absatz 3b StVO beachtet werden. Diese Wohnwagen dürfen nicht mehr als zwei Wochen geparkt werden, außer an Parkplätzen, die dafür gekennzeichnet sind.

 

 

 

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